19.7.2015 Großglockner Berglauf

Die Zusammensetzung unseres Körpers

Body Explorer
Kärnten Therme
Johannes Penz

BMI und Körpergewicht erlauben keine qualitative Aussage zu Gesundheits- und Ernährungsstatus. Bei gleichem BMI (Body Mass Index) können beträchtliche Schwankungen in der Körperzusammensetzung vorliegen. Mittels einer sog. Bioimpedanzmessung können die Körperstrukturen schnell, zuverlässig und nicht-invasiv bestimmt werden.

Bei uns in der Kärnten Therme kommt das BodyExplorer-System für die Analyse von Körperzusammensetzung, Ernährungs- und Hydrationsstatus zur Anwendung ( siehe Bild ).Die wichtigsten Parameter der Auswertung sind dabei:

Körperfett bzw. fettfreie Körpermasse, stoffwechselaktive Körperzellmasse (BCM), Gesamtkörperwasser(TBW) und der Ruheenergieumsatz ( Grundumsatz) Die Körperzellmasse (BCM), eine Teilkomponente der fettfreien Masse, ist die Summe der sauerstoffkonsumierenden Zellen. Sie leistet den größten Teil der metabolischen Arbeit und determiniert damit den Kalorienverbrauch. Zur BCM zählen die Skelettmuskulatur und die inneren Organe.

Wir können also unsere Körperzusammensetzung über die Bewegung und die Ernährung beeinflussen- günstig aus gesundheitlicher Sicht ist es, wenn der Körperfettanteil, also unsere passive Körpermasse nicht zu hoch ist ( vor allem bei Läufern ). Diese lässt sich über den Kalorienverbrauch im Arbeitsalltag ( plus Training ) bzw. die Energieaufnahme durch unsere Ernährung beeinflussen!

Der gesamte Energiebedarf pro Tag ergibt sich aus dem Grundumsatz und dem Leistungsumsatz- dieser ist natürlich von der Art und der Intensität der Arbeit/Sportart abhängig!

Der Grundumatz beträgt ungefähr 1Kilokal/ Kilogramm Körpergewicht und Stunde, d.h. mit 75 kg(mal 24h) ergibt das einen Grundumsatz von 1800 Kilokalorien! ( ein genauerer Wert wird bei der Bioimpedanzmessung ermittelt- dazu kommt dann der Leistungsumsatz, der natürlich davon abhängig ist, wieviel sich die Person über den Tag über bewegt bzw. trainiert!

Grundsätzlich sollte man nicht mehr Energie über die Ernährung zuführen als der Körper über den Tag über verbraucht, damit die überschüssige Energie nicht in Form von (zu viel) Körperfett gespeichert werden muss, denn diesen „Überschuss“ an Energie müssten wir dann wieder verbrennen!

In diesem Sinne wünsch ich viel Spass beim Training!

 

Mag. Johannes Penz
Sportwissenschafter / KärntenTherme