19.7.2015 Großglockner Berglauf

Wasser als „Cardiogerät“

Kärnten Therme
Sportbecken
Johannes Penz

Wenn Sie beispielsweise nie richtig schwimmen gelernt haben oder es nicht so mögen, müssen Sie keineswegs auf die Vorteile des Wassers (Durch den Auftrieb wiegen Sie im Wasser nur rund ein Siebtel Ihres normalen Körpergewichts) verzichten!

Mit Hilfe von sogenannten "Aquabelts" können Sie zum Beispiel in senkrechter Position ohne übermäßige Beanspruchung ihrer Gelenke und Wirbelsäule Laufbewegungen als Training für Ihr Herz-Kreislaufsystem und Ihre Muskulatur nutzen. Beim Aquajogging macht man dieselben Arm - und Beinbewegungen wie beim Laufen, nur eben im Wasser.

Der Wasserwiderstand wirkt dabei der Bewegungsrichtung entgegen und passt sich der erzeugten Bewegungsgeschwindigkeit an. 

Der hydrostatische Druck wiederum ermöglicht ein optimales Gefäßtraining. Dies führt auch dazu, dass das Schlagvolumen des Herzens steigt und die Herzfrequenz vergleichsweise niedriger ist als "an Land", da ja das Körpergewicht im Wasser wie oben erwähnt wesentlich niedriger ist. 

Aquajogging ist also eine Variation zum klassischen Laufen - Sie können bei uns in der Kärnten Therme im 1,8 m tiefen Sportbecken (mit Hilfe eines Auftriebsgurts) bzw. im 1,3 m tiefen Innen- oder Außenbereich auch ohne Gurt gerne einmal ein (Lauf)Training absolvieren! 

Viel Spass im Wasser

Mag. Johannes Penz
Sportwissenschafter / KärntenTherme